Die Schülervertretung der Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld hat 500 Euro an die Wohnungsnotfallhilfe „La Strada“ gespendet. Der Betrag stammt aus dem selbst organisierten Wintermarkt 2025. Bei der Übergabe informierten sich die Jugendlichen über die Arbeit der Einrichtung.
Im Rahmen des Albert-Schweitzer-Jahres widmete sich die Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld der Frage nach der Aktualität von Schweitzers Ethik. Dr. Gottfried Schüz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum, stellte in einem Vortrag das Wirken des Friedensnobelpreisträgers dar und zeigte Parallelen zu heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen auf. Schweitzers Leitmotiv „Ehrfurcht vor dem Leben“ fordere bis heute Verantwortung, kritisches Denken und nachhaltiges Handeln ein – auch in Fragen von Klima, Menschenrechten und Frieden.
An der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld erhielten sieben Schülerinnen ihre DELF-Zertifikate, die das französische Bildungsministerium verleiht. Die Prüfungen testeten Hör- und Leseverstehen, schriftlichen Ausdruck sowie mündliche Sprachfertigkeiten. Besonders erfreut zeigte sich Schulleiter Christian Bolduan über die bestandenen Prüfungen auf B1-Niveau, die den Absolventinnen wertvolle Zusatzqualifikationen für Studium und Beruf eröffnen.
Unter dem Motto „Just smile“ starteten 110 neue Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld in ihr Schulleben am Gymnasium. Ein interreligiöser Gottesdienst, Beiträge der Sechstklässler sowie Ansprachen von Schulleiter Christian Bolduan prägten die Einschulungsfeier.
Die Presse-AG der Albert-Schweitzer-Schule war zum Schuljahresabschluss im Museum für Kommunikation in Frankfurt. Neben der spannenden Ausstellung „New Realities“ nahm die Gruppe an einem kreativen KI-Workshop teil, bei dem eigene Modeideen mit Künstlicher Intelligenz visualisiert wurden. Dabei entstanden faszinierende Bilder und viele neue Einsichten in die Chancen und Grenzen künstlich erzeugter Inhalte.
In einer besonderen Unterrichtseinheit zum Thema Sterben, Tod und Trauer haben sich Neuntklässler der Albert-Schweitzer-Schule offen mit ihren Erfahrungen auseinandergesetzt. Die Trauerbegleiterin Melanie Schürer sprach mit den Jugendlichen über Gefühle, Rituale und den Umgang mit Verlusten. Die Vergabe von Vergissmeinnicht-Samen bildete den emotionalen Abschluss einer Stunde, die viele nachhaltig berührte.
Beim traditionellen Sommerkonzert der Albert-Schweitzer-Schule überzeugten sieben Formationen mit einer musikalischen Reise durch Länder und Zeiten. Bläserklassen, Chor, Streicher, Orchester, Flötenensemble, Band-AG und Bigband zeigten eindrucksvoll das breite Können der Schülerinnen und Schüler – von Klassik über Pop bis Jazz. Das Publikum erlebte einen mitreißenden Abend voller Leidenschaft und Spielfreude.
Will für mehr Bürgernähe sorgen: Katharina Jacob. Foto: Martin Krauß
Mit „Stillstand“ und „Perfekt – Unperfekt“ präsentierten die DS-Kurse der Q2 der Albert-Schweitzer-Schule zwei eindrucksvolle Eigenproduktionen. Die Stücke thematisierten gesellschaftliche Ausgrenzung, familiäre Entfremdung und den Einfluss sozialer Medien. Das Publikum zeigte sich berührt und begeistert.
Mit dem Buch „Flucht und Vertreibung in den Alsfelder Raum – Erinnerungen bewegen immer noch“ ist ein eindrucksvolles Zeitzeugenprojekt der Albert-Schweitzer-Schule erschienen. In Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Stadtarchivar Michael Rudolf und Dr. Monika Hölscher wurden zahlreiche Interviews mit Geflüchteten geführt und dokumentiert. Die feierliche Vorstellung im Rathaus zeigte, wie wichtig Erinnerungsarbeit auch für junge Menschen ist. Neben persönlichen Schicksalen geht es um lokale Erinnerungskultur und die Bedeutung historischer Bildung im Schulkontext.
Mit starken 8.665,2 geradelten Kilometern hat die Albert-Schweitzer-Schule den ersten Platz beim diesjährigen Schulradeln gewonnen. Die Max-Eyth-Schule belegte mit 1.400,6 Kilometern den zweiten Platz. Bei einer Preisverleihung wurden beide Schulen für ihr Engagement im Klimaschutz geehrt. Insgesamt sparten die Schülerinnen und Schüler über 1,5 Tonnen CO₂ ein. Das Schulradeln ist Teil der bundesweiten Aktion Stadtradeln und motiviert junge Menschen, das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel zu nutzen.
98 Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld haben am vergangenen Wochenende ihre Abiturzeugnisse erhalten. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst stand die Feierstunde in der Aula im Zeichen von Dank, Auszeichnungen und bewegenden Reden. Bürgermeister Stephan Paule und Schuldezernent Patrick Krug ermutigten die jungen Erwachsenen, Wandel aktiv zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen. 16 Absolventinnen und Absolventen schlossen mit einer Note zwischen 1,0 und 1,5 ab.
Der aktuelle Abi-Jahrgang der Albert-Schweitzer-Schule hat unter Anleitung von Förster Tobias Behlen eine Naturschutzaktion im Revier Alsfeld durchgeführt, bei der der Waldrand durch die Pflanzung bienenfreundlicher Sträucher aufgewertet wurde. Diese jährliche Tradition unterstützt die Regeneration der Natur und fördert das Umweltbewusstsein der Schüler.
Die DS-Kurse der Q2 an der ASS Schule haben zwei Theaterstücke entwickelt, die sich mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. „Stillstand“ untersucht die Auswirkungen von Ausgrenzung und Gewalt, während „Perfekt, unperfekt – wie echt bist du?“ sich biografisch mit der Wahrnehmung von Authentizität innerhalb einer Familie beschäftigt. Die öffentliche Aufführung findet am 17. Juni in der Aula der Sek II (Standort Krebsbach) statt.