Gesellschaft0

Modernisierung und Erweiterung der Kita „Bechtelsberger Strolche“Baustart für Kita-Erweiterung in Berfa

ALSFELD/BERFA (ol). In Berfa hat der Ausbau der Kita „Bechtelsberger Strolche“ begonnen. Die für über 10 Millionen Euro geplante Erweiterung soll den steigenden Platzbedarf decken und nach modernen Energiestandards erfolgen. Der Betrieb wird während der Bauarbeiten auf mehrere Standorte verteilt weitergeführt.

Die Bauarbeiten zur Grundhaften Sanierung und Erweiterung der KITA „Bechtelsberger Strolche“ im Stadtteil Berfa haben begonnen. Zunächst werden durch die Firma Archinal aus Wetter die Rückbauarbeiten vorgenommen, danach beginnen An- und Ausbau, berichtet Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule in einer Pressemitteilung.

Der Kindergarten Bechtelsberger Strolche war 1975 als viergruppige Einrichtung im Ortsteil Berfa eröffnet und 2010 zu einer Kindertagesstätte mit Mittagsversorgung erweitert worden. Im Jahr 2019 wurde die Einrichtung um zwei U3-Gruppen erweitert, die aufgrund des Platzbedarfs in einem gesonderten Gebäude („Kulturscheune“) untergebracht wurden.

Aufgrund des steigenden Bedarfs an Plätzen und den gestiegenen Anforderungen an die technische Ausstattung haben 2021 die Planungen für eine grundhafte Sanierung und Erweiterung begonnen. Als Planer konnte die Stadt Alsfeld das heimische Büro Weppler-Jungermann aus Alsfeld gewinnen.

Der Neubau wird nach modernsten Standards sowie den energetischen Vorgaben des Passivhauses errichtet, was einen nachhaltigen und umweltschonenden Betrieb garantiert, wie es heißt. Den voraussichtlichen Gesamtkosten von über 10 Millionen Euro stehen Fördermittel im siebenstelligen Bereich gegenüber. Die Stadt nutzt dabei Fördertöpfe der hessischen WiBank und der bundeseigenen KFW.

Während der Bauzeit erfolgt der Betrieb der Bechtelsberger Strolche an drei Standorten: In Berfa werden zwei U3-Gruppen weiterhin in der Kulturscheune und eine Ü3-Gruppe im ehemaligen Kirchgemeindehaus (jetzt „Bieberbau“) untergebracht. An den früheren Standort der KITA Wichtelland in der Kernstadt (Schellengasse) wurden zudem drei Ü3-Gruppen ausgelagert. Diese Situation stellt eine große aber unvermeidbare Herausforderung für die Erzieherinnen, die Kitaleitung sowie für die Kinder und deren Eltern dar, heißt es. Die Inbetriebnahme der neuen Kita ist für Ende 2026 vorgesehen.

KITA-Leiterin Susanne Klement, Nicole Jörg , Leiterin der Stabsstelle Soziales und Kultur, Ortsvorsteher Heinz Stumpf und Bürgermeister Stephan Paule freuten sich, dass der Bau nun begonnen werden konnte. Sie dankten den Vertretern des städtischen Bauamtes um Bauamtsleiter Tobias Diehl und Maximilian Wacker, dem Büro Weppler-Jungermann mit Projektleiterin Julia Hedtrich und allen beteiligten Firmen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren