Brandursache noch unklarFeuer zerstört leerstehendes Wohnhaus in Kirtorfer Innenstadt
KIRTORF (ol). In der Kirtorfer Innenstadt brannte ein seit Jahren unbewohntes Wohnhaus nieder, wobei Sachschaden in Höhe von 100.000 Euro entstand. Drei Jugendliche im Nahbereich des Hauses wurden zur Klärung des Brandverlaufs befragt. Die Feuerwehr war mit über fünfzig Einsatzkräften im Einsatz; die Ermittlungen dauern an.
Am Donnerstag, den 03. April, kam es laut einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Osthessen um kurz vor 18 Uhr zum Brand eines leerstehenden Wohnhauses in der Kirtorfer Innenstadt. In dem seit mehreren Jahren unbewohnten Haus wurden durch Zeugen Flammen aus dem ersten Obergeschoss wahrgenommen, so dass die Feuerwehr informiert wurde. Insgesamt waren im Laufender Löscharbeiten über fünfzig Einsatzkräfte der Brandschützer aus Kirtorf und umliegender Wehren vor Ort. Auch eine Streife der Polizeistation Alsfeld war an der Brandstelle und übernahm die Ermittlungen zur Brandursache an dem Objekt.
Im Rahmen der Feststellungen fielen drei Jugendliche im Alter von 14 bis 16 Jahren auf, die sich im Nahbereich des brennenden Hauses aufhielten. Nach medizinischer Abklärung ihres Zustandes (entgegen ersten Befürchtungen wurde keiner der drei Personen verletzt) ergaben sich weitere Feststellungen, so dass einer der drei jungen Männer zur Polizeistation Alsfeld verbracht wurde, wo weitere polizeiliche Maßnahmen in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Osthessen eingeleitet wurden, wie es hieß.
Nach aktuellem Kenntnisstand geriet eine Matratze im ersten Obergeschoss in Brand, wobei die Ermittlungen zum konkreten Brandverlauf aktuell noch andauern (Stand Mitternacht). Bei dem Brand entstand Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Durch die Löscharbeiten entstanden keine eklatanten Verkehrsbeeinträchtigungen in der Kirtorfer Innenstadt. Ein gegen Mitternacht aufloderndes Glutnest an einem der betroffen Fenster konnte im Rahmen der Brandwache erkannt werden, wobei die Nachlöscharbeiten durch die Feuerwehr Homberg/Ohm aktuell noch andauern, da der Brand vermutlich in eine schwer zugängliche Zwischendecke eingedrungen ist (Stand 00.15 Uhr).
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