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Das ausverkaufte Music Discovery Project begeistert Alsfelder Gäste mit einer Mischung aus Klassik und ElektropopEin musikalischer Flug durch Raum und Zeit

ALSFELD/FRANKFURT (ol). Am Freitagabend nahmen 47 Mitglieder der Albert-Schweitzer-Schule Alsfeld am Music Discovery Project des HR-Sinfonieorchesters in der Jahrhunderthalle teil, wo sie eine packende Fusion aus klassischer Musik und Elektropop erlebten. Die Veranstaltung, mitfinanziert durch das Kulturbusangebot des Landes Hessen, verzauberte das Publikum durch harmonische Übergänge und kreative Improvisationen der Band ClockClock und des Orchesters.

Am Freitagabend, den 21. März,  erlebten 47 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Elternteile der Albert-Schweitzer-Schule aus Alsfeld das berühmte Music Discovery Project des HR-Sinfonieorchesters und der Band „ClockClock“ mit dem Titel „AusZeit“. Organisiert wurde die Fahrt durch Musik-Fachsprecherin Antje Margolf. Als Schule mit Schwerpunkt Musik ist es der ASS ein Anliegen, Fahrten zu besonderen musikalischen Veranstaltungen anzubieten, erst recht, wenn – wie in diesem Fall – finanzielle Unterstützung durch das Kulturbusangebot des Landes Hessen gewährt wurde, heißt es in einer Pressemitteilung der ASS.

Seit vielen Jahren lädt das Orchester Musiker und Bands ein, um gemeinsam ein Crossover-Programm zusammenzustellen, das in erster Linie ein jugendliches Publikum ansprechen und in die Konzertsäle locken soll. Auch in diesem Jahr war die Jahrhunderthalle bis auf wenige freie Plätze voll besetzt mit jungen und älteren Besuchern und ein paar echten „ClockClock“-Fans. Der Moderator kündigte die Liaison der beiden scheinbar gegensätzlichen Musikgruppen als erstes Date an, wo man sich ganz besonders viel Mühe gebe. Tatsächlich sei nach dem einleitenden Beginn von Smetanas berühmter „Moldau“ der Übergang zum ersten Song der Elektropopband aus Mannheim sehr fließend und harmonisch. Doch die Gruppen spielen nicht nur im Wechsel, sondern entfalten eine ganz besondere Magie, wenn das Orchester unter der Leitung von Frank Strobel die Band harmonisch begleitet oder der Tubist nach seinem bravourösen Solo mit den Musikern der Band eine Elektro-Dance-Improvisation vorträgt, die eine große Bassbox völlig überflüssig erscheinen lässt.

Wie in der Anfangsmoderation angekündigt, wechseln sich die kraftvoll emotionalen Lieder der Band mit modernen und klassischen Stücken des Orchesters ab, die vielfach programmatisch sind: Das heißt für die Zuhörer, Augen schließen und sich musikalisch in eine Welt der Fantasie entführen lassen, die von der Prairie Nordamerikas bis zu einem Flug über das hektische Rom inklusive hupender Fahrzeuge führt.

Nach zwei Stunden Programm und Standing Ovation des gesamten Saals mussten natürlich noch Zugaben gespielt werden und die Begeisterung auf der Bühne und im Saal war spürbar groß. Gern wird die Fachschaft Musik auch im kommenden Jahr eine Fahrt zum nächsten Music Discovery Project organisieren und wir sind gespannt, wohin die Reise dann gehen wird.

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